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Die Kunst des Liebens

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In diesem psychologischen Ratgeber widmet sich der Autor dem Phänomen der Liebe. Man sollte allerdings bedenken, dass das Buch in den 50er Jahren erschien, und dass einige der beschriebenen psychologischen Modelle inzwischen überholt sind.

Zunächst erklärt der Autor, das grundsätzliche Problem des Menschen sei sein Abgetrennt-Sein von allem anderen, das er durch verschiedene Mittel wie Gruppenzugehörigkeit, Ekstase (Drogen, Sex,...), Konsum u.a. zu überwinden versucht. Eine wirkliche Überwindung sei jedoch nur durch "richtiges" Lieben möglich, das kein Gefühl, sondern eine aktive Tätigeit sei. Im Folgenden wird auf die Besonderheiten von Elternliebe, Nächstenliebe, Selbstliebe, erotischer Liebe und Liebe zu Gott eingegangen. Die Erklärungen sind dabei auch für den Laien gut verständlich und interessant geschrieben. Besonders ausführlich wird auf die Elternliebe eingegangen, die der erwachsene Mensch, der sich von den Eltern gelöst haben sollte, verinnerlicht hat. Geschieht diese Loslösung von den Eltern nicht oder unvollständig oder ist schon in der Kindheit die Elternliebe in irgendeiner Form beeinträchtigt, so entwickelt der erwachsene Mensch je nach Art der Störung verschiedene Formen von Neurosen bzw. neurotischen Beziehungsmodellen. Beispielsweise soll eine Depression häufig durch eine einseitige Bindung an die Mutter (fehlende Vaterliebe) bedingt sein.

 
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